Zitronenöl

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In den Schalen der Zitrusfrüchte sind 5 bis 10 mal mehr Vitamine enthalten als in der Frucht selbst. Schade also, diese zu entsorgen. Die wasserlöslichen Inhaltsstoffe (zB Vitamin C) kann man zB. in einem Tee lösen, die öllöslichen Inhaltsstoffe (zB äth. Öle) lassen sich der Schale in einem Ölauszug entlocken.

Getrocknet und fein gemahlen verfeinern Zitrusschalen außerdem viele Süßspeisen, im Winter gesammelt hat man so einen Vorrat für das ganze Jahr. Auch Olivenöl, in das Zitronenschalen eingelegt wurden, schmeckt wunderbar fruchtig-frisch, passt zu vielen Gerichten und ist ein tolles Geschenk.

Als Körperöl ist Zitrusschalenöl ebenfalls ein Traum! Verwendet ein gutes, hochwertiges Basisöl, zB Jojobaöl, Mandelöl, Sesamöl oder Sonnenblumenöl, dann habt ihr eine wunderbare Hautpflege und profitiert gleichzeitig von den stimmungsaufhellenden und stark antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften der Zitrone. Ihr könnt diese vier Basisöle auch miteinander mischen, das ergibt ein schön rundes Ergebnis der verschiedenen Fettsäuren.

Herstellung Zitronenschalenöl:
Bio-Zitronen gut waschen und schälen. In ein Marmeladenglas geben und mit Öl auffüllen. Die Schale einer Zitrone reicht für ca 250 ml Öl. Zwei bis vier Wochen stehen lassen, jeden Tag schütteln und anfangs auch mal länger offen stehen lassen, damit eventuell vorhandene Feuchtigkeit entweichen kann. Danach können die Schalen entfernt und das Öl in eine Flasche umgefüllt werden.

Ebenfalls eine tolle Idee ist ein Zitrusschalenwasser für Kosmetik (oder Raumspray, Duftlampe, ..) und Küche. Bei großen Mengen könnt ihr ein Hydrolat daraus herstellen oder ihr macht aus den Schalen einen starken Aufguss in einem Espressokocher. Die Herstellung von einem Hydrolat habe ich in einem anderen Beitrag erklärt.

Ihr könnt die Schalen von allen Zitrusfrüchten verwenden. Nur Bio muss es sein, denn die Schale von konventionellen Früchten ist mit verschiedensten Gift- und Konservierungsstoffen belastet.

Liebe Grüße und Gutes Gelingen!

 

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Über ukrut

Ich bin Karin, Jahrgang ’80, und wohne mit meinem Mann und meinen Töchtern Pia (’04) und Magdalena (’07) in Vorarlberg. Ukrut bedeutet auf vorarlbergerisch Unkraut – und dank Ukrut in Garten, Wiesen und Wäldern, waren wir seit Jahren nicht mehr beim Arzt ;) Seit 2007 beschäftige ich mich nun mit Heilkräutern. Ich war die ständigen Arztbesuche mit meinen Kindern leid. Ich bin Architektin und habe früher keine Schafgarbe von einer wilden Möhre unterscheiden können. Jetzt freu ich mich, dass ich meinen Kindern nicht nur erklären kann, wie die Pflanzen auf unserem Wege heißen, sondern auch, wie sie uns Gutes tun. 2014 habe ich eine Ausbildung zur Aromakologin und zur Lomi Lomi Nui- Masseurin gemacht. Diese Arbeit lässt sich sehr gut mit meinem Hauptberuf Mama verbinden und ich bin glücklich, hier angekommen zu sein. Schön, dass ihr auf meiner Seite seid!
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