Erste-Hilfe-Salbe

erste-hilfe-salbe

Advertisements
Bild | Veröffentlicht am von | Kommentar hinterlassen

Zitronenöl

20170125_103058

In den Schalen der Zitrusfrüchte sind 5 bis 10 mal mehr Vitamine enthalten als in der Frucht selbst. Schade also, diese zu entsorgen. Die wasserlöslichen Inhaltsstoffe (zB Vitamin C) kann man zB. in einem Tee lösen, die öllöslichen Inhaltsstoffe (zB äth. Öle) lassen sich der Schale in einem Ölauszug entlocken.

Getrocknet und fein gemahlen verfeinern Zitrusschalen außerdem viele Süßspeisen, im Winter gesammelt hat man so einen Vorrat für das ganze Jahr. Auch Olivenöl, in das Zitronenschalen eingelegt wurden, schmeckt wunderbar fruchtig-frisch, passt zu vielen Gerichten und ist ein tolles Geschenk.

Als Körperöl ist Zitrusschalenöl ebenfalls ein Traum! Verwendet ein gutes, hochwertiges Basisöl, zB Jojobaöl, Mandelöl, Sesamöl oder Sonnenblumenöl, dann habt ihr eine wunderbare Hautpflege und profitiert gleichzeitig von den stimmungsaufhellenden und stark antibakteriellen und antiviralen Eigenschaften der Zitrone. Ihr könnt diese vier Basisöle auch miteinander mischen, das ergibt ein schön rundes Ergebnis der verschiedenen Fettsäuren.

Herstellung Zitronenschalenöl:
Bio-Zitronen gut waschen und schälen. In ein Marmeladenglas geben und mit Öl auffüllen. Die Schale einer Zitrone reicht für ca 250 ml Öl. Zwei bis vier Wochen stehen lassen, jeden Tag schütteln und anfangs auch mal länger offen stehen lassen, damit eventuell vorhandene Feuchtigkeit entweichen kann. Danach können die Schalen entfernt und das Öl in eine Flasche umgefüllt werden.

Ebenfalls eine tolle Idee ist ein Zitrusschalenwasser für Kosmetik (oder Raumspray, Duftlampe, ..) und Küche. Bei großen Mengen könnt ihr ein Hydrolat daraus herstellen oder ihr macht aus den Schalen einen starken Aufguss in einem Espressokocher. Die Herstellung von einem Hydrolat habe ich in einem anderen Beitrag erklärt.

Ihr könnt die Schalen von allen Zitrusfrüchten verwenden. Nur Bio muss es sein, denn die Schale von konventionellen Früchten ist mit verschiedensten Gift- und Konservierungsstoffen belastet.

Liebe Grüße und Gutes Gelingen!

 

Veröffentlicht unter Pflege | Kommentar hinterlassen

Kerze aus Orangenschalen

20161218_211357

Diese Kerze ist so einfach zu machen, brennt stundenlang und besteht zudem nicht aus Mineralöl – einfach nur toll!!

🌲 Orangenschale entlang des „Äquators“ einritzen, mit dem Daumen hineinfahren und Schale von der Frucht trennen.
🌲 Die Hälfte mit dem „Knopf“ wird verwendet.
🌲 Bei dieser Kerze wird der weiße innere Teil als Docht verwendet und muss deshalb mit der Schale herausgelöst werden, das geht ganz leicht.
🌲 Dann wird die Schale mit Öl (Olive, Raps, Sonne, Kokos, ..) gefüllt, der Docht muss dabei auch gut getränkt werden.
🌲 Er sollte nicht allzuweit aus dem Öl herausragen, das verzögert das anzünden.
🌲 Ein langes Streichholz verwenden, denn es dauert schon ein bisschen, bis die Kerze brennt. Aber wenn sie mal brennt, dann brennt sie.

Veröffentlicht unter Pflege | Kommentar hinterlassen

Balsam aus Baumharz

20161105_151527

Bäume produzieren Harz um wunde Stellen zu verschließen und sich so vor Krankheitserregern zu schützen. Das auch für uns sehr heilsame Harz wirkt desinfizierend und wundheilend, kann Rheuma- und Gichtschmerzen lindern und bei Erkältungskrankheiten helfen. Ihr könnt das Harz der Fichte, Lärche oder Kiefer sammeln, dieses dann trocknen um damit zu räuchern (zusammen mit z.B. Rosmarin und Wacholder – herrlich!) oder es direkt zu einer Salbe weiterverarbeiten. Frisches Harz solltet ihr nicht sammeln, da es der Baum noch selbst benötigt.

Vor der Herstellung einer Salbe müsst ihr das gesammelte Harz reinigen. Dazu erwärmt ihr in einer Konservendose 1 Teil Olivenöl und 1 Teil Harz, bis sich das Harz verflüssigt hat. Nun könnt ihr das Öl durch ein altes Sieb oder ein Baumwolltuch schütten. Verwendet Utensilien, die ihr danach nicht mehr braucht, denn das Harz verklebt natürlich alles.

Für die Salbe nun 100 ml von diesem Harz-Öl vorsichtig erwärmen (auf ca. 70 Grad) und 7 – 15 g Bienenwachs darin schmelzen – je nachdem, wie fest ihr eure Salbe haben wollt. Noch heiß in Tiegel füllen und offen über Nacht auskühlen lassen.

Vor dem Abfüllen könnt ihr in die handwarme Salbe ätherische Öle mischen.
Erwachsene verwenden für diese Menge Salbe insgesamt (nicht je!) 20 Tropfen, je nach Verwendungszweck passen folgende ätherische Öle:

Erkältungskrankheiten
Ravintsara, Cajeput, Niaouli, Thymian linalool, Eukalyptus radiata od. globulus, Lavendel fein, Zeder, ….

Zugsalbe (verwendet hierfür am besten Lärchenharz)
Niaouli, Lavendel fein, Myrrhe, Kamille, …

Schmerzbalsam
Tonkabohne, Cajeput, Rosmarin CT Cineol, Pfefferminze, Ingwer, Mandarine rot, Lavendel fein, Wacholder, Wintergrün, Lorbeer, Nelke, …

Wichtig:
Ätherische Öle immer mischen, sonst kann es durch Überdosierung gewisser Inhaltsstoffe zu einer Hautreizung kommen. Lavendel fein tut jeder Mischung gut!
Bei empfindlicher Haut die Salbe (auch ohne ätherische Öle) vorher an der Armbeuge testen, ob Hautreizungen entstehen.

Wenn ihr mehr über die hervorragende Wirkung von ätherischen Ölen erfahren wollt, freue ich mich, euch in einem meiner „Basiskurse Ätherische Öle“ zu begrüßen! Termine dazu findet ihr hier auf der Homepage unter Kurstermine 2017.

Gutes Gelingen!

Veröffentlicht unter Pflege | 3 Kommentare

blubonbon – Kosmetik für die, die’s besser wissen ;)

20161107_190958

Ich möchte euch eine Kosmetik-Linie ans Herz legen, die aus der Feder einer ehemaligen „Schülerin“ und inzwischen sehr netten Bekanntschaft von mir stammt. Sie hat alle meine Kurse besucht und sich so sehr für die herrlichen Öle und Düfte und deren Anwendung begeistert, dass sie nun, zusammen mit einer Freundin, eine eigene Kosmetik-Linie entwickelt hat – blubonbon.
So wie von mir gelernt *stolz bin*, verwenden sie nur hochwertige Inhaltsstoffe, die wunderbar miteinander harmonieren – ich durfte sie testen und bin begeistert!
Also, wenn ihr keine Lust oder Zeit zum Selbst-Rühren habt, blubonbon ist die Lösung!!

Veröffentlicht unter Pflege | Kommentar hinterlassen

Herbstliches Flüssigwaschmittel

2016-10-24-12-18-18

Kastanien enthalten jede Menge Saponine, das sind waschaktive Substanzen – genau die, die auch in der Waschnuss enthalten sind.
Nur kommt die Waschnuss aus Indien und die Kastanie in meinem Fall aus Röthis  

Ihr könnt also aus Kastanien auch ein Waschmittel herstellen. Entweder, ihr zerkleinert die Kastanie und gebt sie, wie man es mit der Waschnuss macht, in einem Stoffsack direkt in die Wäsche. Das zerkleinern von Hand ist jedoch eine Wahnsinns-Arbeit und das Waschergebnis finde ich auch nicht so gut wie mit dem Flüssigwaschmittel.

Herstellung Flüssigwaschmittel:
Ich weiche die Samen über Nacht in Wasser ein, mixe das ganze dann her, siebe es ab und gebe den Sud ganz normal ins Waschmittelfach. Ich stelle mir immer Flüssigwaschmittel für mehrere Waschgänge her und bewahre die Flüssigkeit im Kühlschrank auf. Wie viel ihr benötigt, müsst ihr ausprobieren – je nachdem, wie konzentriert ihr den Sud macht und wie dreckig eure Wäsche ist.
Ich verwende ca eine Kaffeetasse voll. Zusätzlich gebe ich noch 1 – 2 gehäuften EL Waschsoda zum Waschmittel dazu, und Essig ins Weichspülerfach. Und, ich wasche (bis jetzt) nur dunkle Wäsche damit.

Wünsche euch gutes Gelingen und saubere Wäsche! … was denken sich sonst die Nachbarn  

Veröffentlicht unter Pflege | Kommentar hinterlassen

Brennessel, auch im Herbst

20161022_180636

… sie kann immer noch gesammelt werden, selbst wenn die Hauptsammelzeit im Frühling und Sommer ist.

Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Brennnessel Arthrose, Arthritis, Prostata-Beschwerden und Blasenprobleme lindern sowie entzündliche Darmerkrankungen positiv beeinflussen kann – sie wirkt blutreinigend, blutbildend, blutstillend, stoffwechselfördernd, haarwuchsfördernd, appetitanregend und blutdrucksenkend.

Außerdem schmeckt sie gut und hat eine Fülle an Vitalstoffen, nicht zu vergleichen mit dem gekauften Grün aus dem Supermarkt – zum Beispiel hat sie ca. drei mal soviel Eisen wie Spinat!
Also ab auf den Speiseplan damit, auch wenn ihr sie nur in kleinen Mengen in das Essen einarbeitet, sodass kritische Esser es kaum merken   – sie stärkt unser Immunsystem für den Winter und lange können wir die Brennessel nicht mehr sammeln….

Ach ja – damit ihr euch beim Essen die Zunge nicht „verbrennt“, bearbeitet die Brennessel vorher mit einem Nudelholz. So brechen die Nesseln ab und ihr könnt sie auch roh genießen. Wenn ihr sie kocht, brennt sie ohnehin nicht mehr.

Hier könnt ihr weitere interessante Infos über die Brennessel nachlesen:
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/brennnessel.html

Veröffentlicht unter Pflege | Kommentar hinterlassen